Pappnasenforum

Rosenmontag => Protokolle => Thema gestartet von: rosenmontag am Nov 06, 2024, 09:57 NACHMITTAGS

Titel: Protokoll 4.11.2024
Beitrag von: rosenmontag am Nov 06, 2024, 09:57 NACHMITTAGS
Protokoll Treffen 04.11.2024

Dabei: Recht auf Stadt (Kalle), XR (Ole.,Susanne), ,,Bande" (Moritz, M.ax); Nasen (Christiane., Christoph., Chris., Zsuzsa, Maria, Peter, Wiltrud, Claus, Thomas) ; ,,Heutestattmorgen" (O.)

Thema Hippies:
grundsätzliche Reaktionen zum bisherigen Thema: Kritik und Bedenken
,

Beschränkung auf 3 zentrale Themen und klarere Botschaften (konträr zu Träumen)
Friedensbotschaft schwer (peace)
XR: noch nicht die richtige Inspiration
einige schon ausgedachte Bilder (siehe Protokoll) sind aber gut
oben bleiben (bleibt evt. aktuell)
Pappnasen und Hippies sind nicht leicht zusammenzubringen
Positive Impulse (Samenkugeln verteilen, aufbäumen)
Idee: Punks for future (ist evt.: Aneignung??)


Neue Idee: Heinzelmännchen/Heinzelminsche als gemeinsame Rolle für alle


Entscheidung: Wir lassen das Hippie-Thema fallen! Unser neues Motto (geht in Richtung):



Neue mögliche Bilder:


Fragen / mögliche Schwerpunktthemen


Weitere Punkte:

11.11. Iltiseck
Einladung, dort zu feiern (ab 10.00 Uhr), Kein Mensch ist illegal ab 16.00 Uhr
Pappnasen treffen sich ab 16.00 Uhr; rotschwarz kostümiert (?)


Tonstudio:
Chris' Kontakt klappt nicht terminlich
Thomas kontaktiert Mattes (Kalk)
Kalle fragt Matthias Sch.
Chris fragt Microphone Mafia

Andere Lagermöglichkeit:
Tiefgarage Chorweiler (Chris fragt nach)

Kundgebung
(Vorschlag Kalle – ob und wann, noch unklar)
400 Quadratmeter Wohnung Eigenbedarfsklage in Ehrenfeld

Nächstes Treffen:

Infos/Hintergrund:
Die Heinzelmännchen zu Köln
Vor vielen Jahren gab es, so sagt man, in Köln ein kleines Völkchen, auch als Heinzelmännchen bekannt. Diese ganz besondere Art von Hausgeistern erledigte die liegengebliebene Arbeit der Menschen. Heimlich bei Nacht, wenn alles schlief, verrichteten sie deren Arbeit, denn sie wollten unerkannt bleiben. Die Bürger nahmen diese Hilfe dankbar an. Somit waren ihre Sorgen vergessen und sie konnten am Abend beruhigt zu Bett gehen.
Eines Tages jedoch spielte die Frau des Schneiders den Heinzelmännchen einen hinterlistigen Streich, um die Wesen zu Gesicht zu bekommen, denn ihre Neugier war groß. Gegen Mitternacht, als die Heinzelmännchen auftauchten, um ihre Arbeit zu verrichten, rumpelte es mit lautem Getöse und Geschrei in der Werkstatt des Schneiders. Die Schneidersfrau hatte Erbsen auf der Treppe verteilt und nun purzelten die Heinzelmännchen nacheinander die Treppe herunter und blieben am Fuß der Treppe liegen. Ganz zum Gelächter der Frau, denn diese sah die kleinen Hausgeister und verfiel in ein höhnisches Gespött.
Die Heinzelmännchen machten sich traurig in die dunkle Nacht davon und verschwanden für immer. Am nächsten Morgen, als die Bürger Kölns erwachten, war die liegengebliebene Arbeit nicht getan und auch fortan mussten die Menschen ihre Arbeit wieder alleine erledigen, ohne heimliche Hilfe.


Wer waren die Heinzelmännchen?
Klein, fleißig und mit Zipfelmütze – das sind die Attribute der gutgesinnten Kölner Hausgeister ähnlich der englischen und schottischen Brownies, den Kabouters aus den Niederlanden oder der Nissen aus Norwegen und Dänemark. Sie helfen bei der Arbeit oder im Haushalt und mochten nicht gesehen werden. Manche nehmen kleine Geschenke, mögen Haferbrei und Honig, heißt es.
Vermutlich geht Heinzelmännchen auf die Bezeichnung Heinzel zurück, für Arbeiter, die Wasser aus Bergbau-Gruben beförderten, wofür eher kleine Menschen geeignet waren. Oder auf das alte Verb heinzen für helfen oder tragen.

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